Sonntag, 1. März 2015

Schweinisch für Anfänger

Wenn die Normalen nur noch Krise, Sachzwang und Notwendigkeit können, dann wird es Zeit, dass die Bekloppten übernehmen.
Sie meinen: Das ist schon passiert?

Dann haben Sie die Visionen eines echten Universalidioten noch nicht kennengelernt! Hier kommt ZeHa Schmidtke, der Fieberträumer unter den Komikern.

Und er hat eine Mission: Alles raus aus der Welt und dem Gemüt, was eben nach Krise, Sachzwang oder Notwendigkeit schmeckt. Einfach nur ein Suhlen in der Schönheit des Hier und Jetzt.

Das geht nicht? Nein?

Na, dann – Schweinisch für Anfänger!

SCHWEINISCH FÜR ANFÄNGER

Fr, 13.03.15, 19.30 Uhr, PREMIERE
Theater O-TonArt, Kulmer Straße 20A, 10783 Berlin
Tickets: 030 – 37 44 78 12

Sa, 14.03.15, 19.30 Uhr
Theater O-TonArt, Kulmer Straße 20A, 10783 Berlin
Tickets: 030 – 37 44 78 12

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Donnerstag, 8. Januar 2015

Himmel.

Da werden Mitarbeiter einer Zeitung erschossen, weil sie Mitarbeiter einer Zeitung sind.

Und während es mich noch vor Entsetzen krümmt, kartätschen die Erklärungssalven los:

Wes spirituellen Geistes Kind die Mörder sind und dass sie das eben nicht sind, weil sie sofort als Mörder deklariert wurden und wer jetzt endlich mal wachwerden und verstehen soll, weil die, die sagen: “werd endlich wach und versteh” die einzigen Aufgewachten, Verstehenden sind, denn anders als die Nichtwachen, Nichtverstehenden, die ihre Infos bloß aus den Medien beziehen, beziehen sie ihre Infos aus den Medien, aber aus den richtigen, die sie daran erkennen, dass sie ihnen beim Lesen bestätigen, dass sie die Aufgewachten, Verstehenden sind…

Bein Finden des Täters hilft ja oft die Frage: „Wem nutzt die Tat?“ Hier hilft sie nicht. Denn die Antwort lautet: Beim Wer-hat-den-dicksten-Wahrheitsdödel-Wettbewerb hilft sie viel zu vielen, als dass es alle von ihnen gewesen sein können.

So sehr ich von ganzem Herzen sagen kann, dass ich einigen Freundinnen und Freunden online gerne folge und mich immer wieder an ihren lebendigen Teilnahmen erfreue, so ist es nun eine schlimme Erfahrung, dass die Deutungsgeilheit um Moral und Wahrheit als irre dröhnende Schwarmdoofheit daherkommt, die mich – wie der Mord an unseren Mitmenschen, an den verstorbenen Kolleginnen und Kollegen in der Redaktion – einfach nur noch aus grimmer Verzweiflung heulen lässt.

Was für eine gottverdammte Scheiße.

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Mittwoch, 31. Dezember 2014

Guten Tag und Auf Wiedersehen!

Lieber Mitmensch,

einen wilden, guten Ritt ins Neue Jahr!  Mögen das Glück und die Musen mit uns sein.

2014 war für mich das Jahr der Bewegung.  Zustände, die ich eine lange Weile als unveränderlich gehandelt habe, geraten in Fluss. Gut ist das und anstrengend, und ich heul aber nicht, nur wenn es passt oder vor Glück.

Und ich verabschiede mich nun vom Humorzentrum. Die Zeit war schön, jetzt ist sie vorbei. Licht aus, Tür zu, Platz für ganz etwas Neues:

Am Freitag, dem 13. März 2015, stehe ich mit neuem Programm auf der Bühne des Theaters O-TonArt. “Schweinisch für Anfänger” ist sein Titel.

Anfang März gibt es auch die aktualisierte Website dazu.

Ich danke Dir und freu mich wie blöde auf die kommende Zeit. Auf unser Wiedersehen, auf die Premiere, auf Alles. Hurra und bis bald!

Mit zärtlichem Gruße

CS

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Mittwoch, 17. Dezember 2014

Heute nehmen wir Abschied von einem sehr lieben Programm

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Zum allerletzten Mal:

Der zerfallene Engel. Von und mit Christoph Schmidtke.

Mi, 17.12.14, 19.30 Uhr
Theater O-TonArt, Kulmer Straße 20A, 10783 Berlin (S Yorckstr.)
Tickets: 030 – 37 44 78 12

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Sonntag, 14. Dezember 2014

Wenn im Theater niemand ist, und ein Komiker spielt da ein Bühnensolo – macht das Solo dann ein Geräusch?

Zum allerletzten Mal:

Der zerfallene Engel. Mit Paul Schwingenschlögel als musikalischem Gast.

Mi, 17.12.14, 19.30 Uhr
Theater O-TonArt, Kulmer Straße 20A, 10783 Berlin
Tickets: 030 – 37 44 78 12

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Samstag, 13. Dezember 2014

Edward mit den Scherenarschbacken ist wieder in der Stadt

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Donnerstag, 11. Dezember 2014

Die Hoffnungsdepesche vom 11.12.2014

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Lieber Mitmensch,

neulich habe ich mir so meine Gedanken gemacht. Oder war es ein Salat? Ich weiß es nicht mehr. Dauernd ist immer was. Wer soll sich das alles merken und wofür?

Es gibt ja Mitmenschen, die behauten, dass der Mensch eh nur zehn Prozent seines Hirns nutzt. Falls das stimmt, glaube ich ihnen nicht. Ich lass mir doch nix von Leuten weismachen, die 90% ihres Gehirns vergammeln lassen!

Was ich aber weiß, weil ich es selbst erlebe:

Füllt man den Kopf mit zu vielen beliebigen Informationen, schäumt er über wie die Light-Version einer amerikanischen Zuckerbrause, in die man ein europäisches Minz-Kaubonbon geworfen hat. Manche Dinge passen eben nicht zusammen in ein Gefäß.

So merke ich jedes Mal, wenn ich ein neues, süßes Katzenvideo anschau oder Maischberger oder Orks, die bei Maischberger über süße Katzenvideos reden, wie es mir hinten links eine alte Erinnerung aus dem Kopfe spült.

Darum werde ich mal gründlich durchlüften. Entkrempeln. Und das geht nur ohne Angst vor Verlust.

Darum spiele ich mein aktuelles Bühnenprogramm zum letzten Mal. Darum schließe ich mein Blog, das Humorzentrum. Darum widme ich mich ohne Ablenkung wieder der Sache, die mir das Liebste ist:

Der Live-Auftritt. Vor Dir und Euch. Im Duo wie solistisch.

Mit der wunderbaren Anja Schöler als Duo ZweiBeiner. In unserem neuen Best of „Wir wollen doch nur spielen“. Allein mit neuem Programm „Schweinisch für Anfänger“, in dem es genau darum gehen wird: Um das Suhlen im Hier und Jetzt. Um die Hingabe an den Moment.

Vorher aber feiere ich noch einmal richtig Abschied. Zum letzten Mal mein Solo:

Der zerfallene Engel. Mit Paul Schwingenschlögel als musikalischem Gast.

Mi, 17.12.14, 19.30 Uhr
Theater O-TonArt, Kulmer Straße 20A, 10783 Berlin
Tickets: 030 – 37 44 78 12 (oder nur hier über mich ermäßigt für 10€)

Und denn nehmen wir Abschied von diesem Spieljahr:
ZweiBeiner: Wir wollen doch nur spielen

So, 21.12.14, 20.00 Uhr
Bühnenrausch, Erich-Weinert-Straße 27, 10439 Berlin

Mitte März bin ich denn wieder da. Mit neuer website und neuem Programm. Kommt, feiert und trinkt mit mir auf das baldige Wiedersehen!

In diesem zukunftsfreudigen Sinne

Schmidtke, zweibEINER

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Sonntag, 7. Dezember 2014

Ich such mir ein Schloss

schluessel

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Samstag, 6. Dezember 2014

Da ist ein “achtsam” in WeihnACHTSmArkMt

überraschung

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Freitag, 5. Dezember 2014

Zeit sparen: Sämtliche witterungsbedingte Gefühlslyrik in effektiver Komprimierung!

Krähen rufen. Nebel schwadet.
Warm ists nur, wenn man heiß badet.
Wenig Licht. Kaum was zu lachen.
Jahresend. Kann man nix machen.

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