Freitag, 24. Oktober 2014

Wie ich mich fühle, dass ich den Zerfallenen Engel im Dezember zum letzten Mal auf der ganzen weiten Welt spiele?

Der zerfallene Engel DERNIERE ?

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!

Ein Hurra auf das wunderbare Gewerk der Plakatmaler!

1. Plakat von Frank Stiefel.

2. Plakat von Leszek Zebrowski

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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Er verstand bis zum heutigen Tage nicht, warum man das Geschäft für Prozente- und Sonderangebotsschilder so hässlich möbliert hatte

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Mittwoch, 22. Oktober 2014

Heute in drei Jahren kauft David Zuckerberg die Kant-Gesellschaft

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Dienstag, 21. Oktober 2014

Geschichten vom anderen Ort: Mann im Schrank

Neulich nachmittags saß ich so vor mich hin. Da kam plötzlich ein Mann aus meinem Wandschrank. Ich war auf vieles gefasst: sogar, dass das Telefon mal wieder klingelt. Aber ein Mann aus meinem Wandschrank! Wer kommt denn auf so was?

Dann kam mir der Gedanke, dass es dieses Mal nicht reicht, meine Empörung nur zu denken.

Ich wollte also gerade rufen: Was machen Sie in meiner Wohnung? Da fuhr der Mann aus dem Wandschrank mich an: Was machen Sie in meiner Wohnung?

Wieso Ihre? Fragte ich. Das ist meine!

Sind Sie sicher? schoss er zurück.

Das war ein Problem. Ich war auf das meiste vorbereitet: sogar, dass es an der Tür klingelt, und es ist wirklich für mich. Aber ein Mann aus meinem Wandschrank, der wissen will, ob ich sicher bin!

Hilfesuchend blicke ich zum Regal. Ich erinnere mich natürlich noch daran, wie der Gebrauchtmöbelhändler zu mir sagte: Gute Wahl mit dem Regal!

Aber als Sicherheit wäre mir das auch ein bisschen dünn. Und den Mietvertrag hatte ich jetzt nicht zur Hand. Es kam mir auch nicht in den Sinn, wohin ich ihn verlegt hatte.

Was mir kam, war eine nebulöse Erinnerung an den Moment der Unterzeichnung: ich an einem fremden Eichenholzschreibtisch. Vor mir ein Stoß Formulare. Ich unterschreibe, jemand kichert. Die Blitzlichter der Fotografen…Moment! Das ist keine Erinnerung an etwas, das schon war. Das ist eine Vision über etwas, das noch kommt! Das hilft mir jetzt aber gar nicht!

Um Zeit zu gewinnen, sage ich: Sind Sie denn sicher, dass es Ihre Wohnung ist?

Und siehe da: das war ins Schwarze getroffen! Der Mann aus dem Wandschrank sah sich sichtlich unsicher im Raume um. Ach, Mensch, sagte er, das ist ja jetzt… dass ich alleine wohne, macht die Sache ja nicht einfacher. Ich nickte. Ich kannte das Gefühl. Es war ja auch mein eigenes.

Weil wenn ich eine Gefährtin hätte, dann könnte ich sagen: Sicher bin ich sicher. Sieh doch auf die Spuren, die meine Gefährtin hier hinterlassen hat. Zum Beispiel dieses Windlicht! Wenn ich das anmache, dann sagen immer alle: och. Das ist aber mal ein schönes Windlicht, das Dir Deine Gefährtin für Deine Wohnung geschenkt hat!“

Ist aber nicht so, und dann hilft es ja nichts.

Da standen wir also beide (bis auf mich, ich saß ja noch), und wir waren uns in unserer Unsicherheit durchaus ähnlich. Na, dann sagten der Mann aus dem Wandschrank und ich gleichzeitig.

Und dann haben wir uns, bis wir uns sicher sein können, auf ein Arrangement geeinigt.

Wir gehen uns aus dem Weg.

Und wenn ich jetzt Leibwäsche aus dem Wandschrank brauche, dann klopfe ich eben an, warte ein Weilchen, und er reicht sie mir dann raus.

Ich finde: es gibt Schlimmeres, was man zuhause haben kann.

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Montag, 20. Oktober 2014

Wir sagen nicht, dass Sie unseren Kondomen nicht vertrauen können. Wir sagen nur: Kaufen Sie doch einfach das Produkt darunter gleich mit.

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Sonntag, 19. Oktober 2014

Umgeschult

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Samstag, 18. Oktober 2014

Kinder – das Salz in der Sippe

Was am meisten schmerzte, war nicht mal die Enttäuschung über ihre Lüge, dass sie ihm als Werwölfin menschliche Kinder schenken könnte. Es war dieses: Mit jedem Tag sah der Knabe dem starken Rüden aus Wohnblock C immer ähnlicher.

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Freitag, 17. Oktober 2014

Meine eigene Vorabendserie! Bin ganz kurz vor dem Verkauf (sagt mir mein Gefühl)!

SchonBald!

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Donnerstag, 16. Oktober 2014

Heute, Donnerstag, der 16.10.2014, ist der Internationale Tag des MUMPF.

MUMPF

Aus vielerlei Gründen, die sowohl für Dich, meinen Mitmenschen, als auch für jeden Schmock einfachst nachvollziehbar sind und die darum hier auch nicht mehr aufgeführt werden müssen, erkläre ich den heutigen Donnerstag, den 16.10.2014, zum Internationalen Tag des MUMPF*!

 Der Internationale Tag des MUMPF* kennzeichnet den Tiefpunkt einer Internationalen Talsohle, nach dem es nur noch bergauf gehen kann und geht.

Eine Internationale Talsohle ist ein – wie auch immer geartetes – absolutes Tief, das Dich, mich oder uns ereilt und das jeden ereilten Mitmenschen, wohin er auch geht, international begleitet.

  Der Internationale Tag des MUMPF* erinnert einen jeden von uns daran, dass es unglückliche Aneinanderreihungen von Zufällen gibt, die sich in ihrem energetischen Zusammenschluß zu einem scheinbaren Gesamtbild addieren und uns in einem schwachen, müden und grauen Moment ein Trugbild von Schicksal, Karma oder ähnlich verschwurbeltem Zeugs vorgaukeln.

Und daran, dass jede Aneinanderreihung auch ihr Ende findet.

Sage MUMPF* gegen das Fügen in nichtexistente Schicksalsbehauptungen! MUMPF* gegen Menschendarsteller, die sich einen Gott/einen Sachzwang/eine Alternativlosigkeit auf ihre Rhetorikfahne geschrieben haben! MUMPF* gegen das bedeutungsimitierende Raunen der Fingerzeiger, Verschwörungsgeilen und Sündenbockbenenner! MUMPF*! MUMPF*! MUMPF*!

Der Internationale Tag des MUMPF* gehört uns allen. Ob er für Dich wie für mich auch heute stattfindet oder an einem anderen Tag, entscheidest allein Du.

*MUMPF ist ein eingetragenes Schmollzeichen von SchmidtkeMitmensch und kann von Dir jederzeit unter seiner Erwähnung genutzt werden, bis es sich für Dich ausgemumpft hat.

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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Abheben!

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