Mittwoch, 23. Juli 2014

Das Interview

Der wunderbare Alexander Pühringer unterhält sich mit mir über Komik - für sein Kunstmagazin UNTITLED MAG, das man unbedingt im Netz besuchen sollte. Er starb am 29.06.2014.

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Ein Freund, Nachbar, Mitmensch: Alexander. Danke schön.

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Montag, 21. Juli 2014

Mein Freund, Nachbar, Mitmensch Alexander Pühringer ist tot.

Alexander war ein positiv Bekloppter, einer, der von dem, was er tat, angefasst und beseelt war. Essen und Trinken liebte er, da geriet er ins Schwärmen und ins Tadeln, wenn ihm wer zu lustlos daherkam.
Die winzige Wohnung in der Ahlbecker Straße stand bis unter die Flurdecke voll mit Exemplaren seiner Kunstzeitung „untitled mag“. Das war sein Baby. Das Schlafzimmer war auch Kunst-Vorratskammer, da lagen und standen die -editionen. Bruno, der verzogene Jack-Russell-Terrier, pinkelte immerhin nur auf die Tageszeitungen auf der Fußmatte.
Die beiden schlenderten regelmäßig durch den Ernst-Thälmann-Park hinter der großen Sternwarte, wenn Alexander denn in Berlin und nicht auf einer internationalen Kunstausstellung in Istanbul, Venedig oder New York war.
Als ich ihn das letzte Mal sah, startete Alexander gerade den Wagen und fuhr zu seiner Mutter nach Österreich. Danach wollte er nach St. Petersburg und im Sommer wieder nach Umbrien. Die neue Ausgabe der Untitled mag war auch noch nicht raus. Alles nach seiner Rückkehr. Und die Lammkeule in der Tiefkühle, die für uns beide gedacht war, sollte es irgendwann zwischendurch geben.

Was mir bleibt, ist die Erinnerung an unsere Gespräche, seine Tragikomik, seine Stimme. Ein liebevoller Mensch, ein sinnliches Viech, Alexander.

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Sonntag, 20. Juli 2014

Dem Kapitalismus schmilzt!

Es ist zu heiß, um noch zu feilschen. Darum ab heute: Alles für einen Euro.

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Samstag, 19. Juli 2014

Aus dem Abreißkalender des Humorzentrums: Die erklärte Pointe

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Donnerstag, 17. Juli 2014

Warum es gut wäre, wenn zum Erlernen der Tattookunst das Große Latinum gehörte

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Mittwoch, 16. Juli 2014

Endlich verstand er, warum er sich so oft allein gefühlt hatte in dieser Inszenierung namens Nachbarschaft: Die anderen hatten ihren Text gelernt.

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Dienstag, 15. Juli 2014

Wie werde ich nur ohne leben?

Ohne täglichen Vermerk, dass woanders aber schlimme Sache und wir hier Brot und Spiele?

Ohne stündliche Erklärung, ab wann Jubel und Fahne irgendwie voll -istisch werden?

Ohne Minutentakthinweis, dass Du das alles nun aber wirklich kritisch-ironisch betrachtest?

Ich vermute: auch gut.

20140715_164749Der dicke Ingmar hatte seinen Sitzplatz während des ganzen Public Viewings nicht verlassen.

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Montag, 14. Juli 2014

Auffahrt

gottes

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Sonntag, 13. Juli 2014

Während der letzten 30 Kilometer hatte Bauer Teckentrop bereits gemutmaßt, dass der Schlenker nach links ihn irgendwie aus dem Münsterland herausgebracht hatte

baueramstrand

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Samstag, 12. Juli 2014

Steffi, die letzte Kommunistin der Ostsee

steffi

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